Die ArGe Norddeutscher Postbezirk stellt sich vor
Als 1868 die Norddeutsche Post in Wirksamkeit trat, umfaßte das Postgebiet die bisherigen altdeutschen Staaten Preußen, Sachsen, Oldenburg, die beiden Mecklenburg, Braunschweig, das Thurn und Taxis'sche Postgebiet der Thüringischen und Hessischen Staaten, Hamburg, Bremen und Lübeck sowie die vorher von Preußen übernommenen Staaten Hannover und Schleswig-Holstein.
Die vier Jahre von 1868 bis 1871 sind geprägt von einer Fülle an weitreichenden postalischen Veränderungen, von denen die meisten bis weit in die Zeit der Deutschen Reichspost hinein Gültigkeit behielten: Einheitliches Briefporto von 1 bzw. 2 Groschen (3 bzw. 7 Kreuzer), Aufhebung der meisten Portofreiheiten, Einführung der staatlichen Avers-Verträge, der Dienstmarken, der Correspondenzkarte, des Bücherbestellzettels, des Postmandates, des Paketversandes während eines Krieges, von Telegraphenmarken, der Postagenturen, Festsetzung eines Taxquadratsystems zur Gebührenberechnung für Pakete und Wertsendungen, Portofreiheitsstempel für Kriegsgefangene, zahlreiche Auslandsverträge mit Gebührenänderungen und vieles andere mehr.

Die Zeit ist postalisch so faszinierend, daß sich postgeschichtlich interessierte Sammler schon vor 50 Jahren zusammengefunden haben zu einer eigenen Arbeitsgemeinschaft. 1997 haben wir unser 50-jähriges Bestehen gefeiert. Im II. Quartal 1998 haben wir das 200. Mitglied in unsere Arbeitsgemeinschaft aufgenommen. Darunter befinden sich u.a. auch Mitglieder aus den USA, Frankreich oder den Niederlanden.
Nicht nur Sammler der Marken des Norddeutschen Postbezirks sind Mitglieder, Sammler von Belegen des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, Freunde der Hufeisenstempel, von nachverwendeten Altdeutschland-Stempeln vor allem aber auch viele Heimatsammler finden bei uns - wegen des postgeschichtlichen Schwerpunktes - ihr "Zuhause".
 
Sammler, die Fragen zu einem Beleg aus der NDP-Zeit haben, wenden sich an den Schriftführer der Arbeitsgemeinschaft Herrn Ingo von Garnier, Postfach 1104 in 53748 Lohmar, Tel.: 02246/5897 oder senden eine E-Mail an unsere Adresse!
Hier bekommen Sie auch weitere Informationen über unser Sammelgebiet und unsere Arbeitsgemeinschaft.

Letzte Änderung: 12.09.2010 Zurück zur Startseite